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Die Geschichte unseres Paradieses

Über Paradies am Lusen

Die Natur muss gefühlt werden.

Naturverbundenheit, Nachhaltigkeit und Selbstversorgung ist die beste Beschreibung, wie wir unseren Lebensalltag meisten möchten. Schritt für Schritt versuchen wir immer ein Stück näher an unser Ziel zu kommen!

Familie Haidorf

das sind wir

Familie Haidorf

Lisa Haidorf

Rolf Haidorf

Emma

das sind wir

Unsere Geschichte

Im September 2008 sind wir nach Schönbrunn am Lusen gezogen und im Mai 2009 haben wir den Bauernhof dann auf Leibrente gekauft, das heißt, wir versorgen den älteren Herren, dessen Hof er einst war. Mittlerweile ist unser „gekaufte Großvater“ ein Pflegefall und ist im Pflegeheim. Seit 2017 ist dieser leider verstorben 🙁

Es macht Sinn, wenn ich etwas weiter aushole:

Wir 3, also ich (Lisa), Rolf und unser Sohn Florian, hatten in Osterham bei Schrobenhausen einen ganz kleinen Bauernhof, mit 50 Hühnern und 30 Hasen, einigen Enten und später kam noch Rudi, die Hausgans (eigentlich der Weihnachtsbraten) und Suki, das Hängebauchschwein dazu. Suki bekam ich zum Muttertag geschenkt. Und damit Rudi (weiße Hausgans) nicht ganz so allein war, bekam er die Gretl  (Toulouser Graugans) als Gefährtin. Nachdem es uns einfach zu klein wurde, haben wir uns entschlossen, in meine Heimat zu ziehen und uns nach einem geeigneten Bauernhof umzusehen.

Träume werden doch wahr

Wir haben dann in Schönbrunn am Lusen den Hof mit der richtigen Größe und Lage gefunden, allerdings bestand da einiges an Handlungsbedarf in Sachen Gestaltung. Mittlerweile haben wir den Hof ganz schön umgestaltet, denn auf dem ganzen Grundstück ums Haus war nur ein einziger Baum, eine kleine Linde und der Rest war nur Wiese.

Natürlich gehören auch wieder Tiere dazu

Wir haben uns entschieden, der Massenproduktion und den Tier „Fabriken“ aus dem Weg zu gehen und halten unsere Tiere so natürlich, wie es geht und uns möglich ist. Irgendwann möchten wir einen Archehof, denn viele alte Tierrassen sind einfach zu schade, dass sie aussterben, nur weil sie nicht mehr den modernen Ansprüchen genügen.

Hier kann ich mich richtig austoben

Als gelernte Gärtnerin hatte ich genau den richtigen Freiraum, um meine Ideen zu verwirklichen. Somit hat es nicht lange gedauert, unseren Hof Bio-Zertifizieren zu lassen. Selbstverständlich kommt auf unseren Gemüseacker selbst produzierter Mist, ansonsten lassen wir der Natur freien Lauf. „Unkraut“ wenn es nicht gerade auf dem Teller landet, wird mit der Hand gejätet, zumindest so lange, bis die eigentliche Kultur kräftig genug ist, sich durch zusetzten. Wenn mal Läuse im Salat sind, wird halt gut gewaschen.

Auch in der Küche geht es rund

Wir machen Sauerkraut, Marmeladen, Soßen, Essiggurken und alles Mögliche mit Gemüse selbst. Da bei uns kein Kunstdünger und sonstige Mittelchen gespritzt werden, verarbeiten wir die Wildkräuter und Gartenkräuter zu Likören.
Nebenbei haben wir noch eine kleine Himbeerplantage. (ca. 500qm)

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