5Der Juni begann eigentlich mit den Vorbereitungen zu unserer Einweihungsfeier vom Pavillon.Der Garten hatte zwar Nachholbedarf, denn immer wenn ich nach draußen wollte, gab es wieder mal kurze Regenschauer.

Und als es dann endlich mal schön war, musste die Wiese gemäht werden. Naja, wenn man vom Wetter abhängig ist.

Nachdem ich am 24. 6 Rolf ins Krankenhaus fuhr und er dort die Diagnose Schlaganfall und Herzinfarkt bekam fiel er natürlich für längere Zeit aus und das Heu lag noch draußen. Also meinen Bruder und dessen Familie mobilisiert und den Nachbarn um Hilfe gebeten. So konnte das Heu doch noch ins Trockene gebracht werden.

Einen Tag später folgte ein Unwetter mit Starkregen, der mich an meine Grenzen brachte.

innerhalb kürzester Zeit sah die Wiese so aus

Der Stall stand unter anderem unter Wasser und ich war nass bis auf die Haut.

Und am nächsten Tag durfte ich unsere 2 Praktikanten abholen. Die Zwei waren mir da schon eine große Hilfe, aber das Fest eine Woche später war noch nicht unter Dach und Fach.

die Einladung für die Einweihung

Rolf im Krankenhaus, 2 Jungs da, die ich eigentlich anleiten sollte, die Vorbereitungen……also brauchte ich noch Hilfe.

Ein Hilferuf an Arne und der Gute war am Dienstag auch schon da.

Der Pavillon herausgeputzt
Die Nachtbeleuchtung für unser Fest

 

Der Garten war mit Hilfe fast in einem Top Zustand, Freunde mähten mir noch einen Tag vorher den Rasen.  Am Abend wurde das Bierzelt aufgestellt und es regnete aus Kübeln.

Doch der liebe Gott hatte mit uns doch erbarmen und es scheinte zum Feiern die Sonne. Alles lief nun wie am Schnürchen und der 3. Juli war ein voller Erfolg, den Rolf leider nicht genießen konnte.

 

Über Arbeit im Juli konnte ich mich nicht beklagen, habe die 2te Wiese mähen lassen und mit dem Heu hat mir wieder mein Bruder und seine Familie geholfen.

Martin danke nochmals.

Rolf hat sein Herz-OP gut überstanden aber für den Rest des Jahres heißt es „nix“ arbeiten.

Der Garten blüht und es wächst und gedeiht alles und bei mach schönen Anblick vergisst man die Sorgen um den Mann und die harte Arbeit.

Rosenmonarde, schade dass man den Duft nicht sieht

 

die Kräuterspirale blüht
wunderschön–gefüllter Mohn

Die Kräuterspirale ist gerade in Höchstform und ich komme mit der Ernte fast nicht nach.

 

 

 

 

Am 25. August ist endlich Rolf nach Hause gekommen und ich bin nicht mehr alleine, auch wenn er sich noch sehr schonen muss.

Im September kam ganz überraschend ein Lamm zur Welt und mein Neffe, der gerade bei uns die Ferien verbrachte, war ganz aus dem Häuschen. Normalerweise bekommen Zackelschafe ihre Lämmer im Jan./Feb. aber das war das 2.Lamm von Rosi in diesem Jahr.

Am 24. September war die Herbst-Pflanzenbörse bei strahlendem Sonnenschein zwar nicht so gut besucht wie im Mai, aber für uns doch ein Erfolg.

verschiedene Tomatensorten
die Zwiebeln zum Trocknen in den Stall gelegt
Heukartoffeln bei der Ernte

Die Ernte fiel sehr gut aus und wir konnten vieles einlagern. Die Kartoffeln waren bis Ende Oktober ausverkauft.

Acker abräumen – Mist umsetzen und ausbringen – Garten winterfest machen – Salat als Versuch zum Überwintern ins Tomatenhaus gepflanzt.

das Feld ist nun abgeerntet

Am 31. Oktober gab es eine Halloweenparty für Kinder  im Pavillon bei Lagerfeuer und Gruselgeschichten   ……… war ein Riesenerfolg und wird dieses Jahr auf alle Fälle wieder mit eingeplant.

Am ersten, dritten und vierten Advent gab es eine Lesestunde für Kinder mit Weihnachtsgeschichten im Pavillon mit Lagerfeuer und Kinderpunsch. Auch diese Aktion wollen wir dieses Jahr fortführen.

Es ist nicht zuwenig Zeit, die wir haben,

sondern es ist zuviel Zeit,

die wir nicht richtig nutzen.

Wir freuen uns schon auf das neue Jahr und wir haben schon wieder den Kopf voller neuer Ideen.

Liebe Grüße aus dem Paradies

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