Biosaatgut selbst gewinnen

Da ich gelernte Gärtnerin bin, ist es für mich natürlich einfacher keimfähiges Saatgut zu „produzieren“.

Anfänglich hatte ich nur Sommerblumen produziert, das heißt geeignetes Saatgut gesammelt, getrocknet und bis zum darauffolgenden Frühjahr gelagert.

Später kamen verschiedene winterharte Stauden dazu und damit es etwas spannender wird, habe ich überall gesammelt, wo ich gerade war. Auch mal „Überraschungspakete“ gekauft, mit der Überraschung, dass überall das Gleiche herausgekommen ist.

Seit 4 Jahren beginne ich verschiedene Gemüsesorten selbst zu vermehren, damit ich mal später ohne großen Zukauf auskomme.

Am einfachsten sind Bohnen, Erbsen, Tomaten und Paprika zu vermehren. Einfach Samen herausnehmen und trocknen.

Schwieriger ist es schon, wenn ich bestimmte Sorte rein erhalten will, hier darf natürlich keine andere Bestäubersorte in der Nähe stehen (Bienchen und so).

Also Kürbis neben Zucchini geht nicht. Da kommen Kür-chini raus. Also keine richtigen Kürbisse und keine richtigen Zucchini. Oder Rote Beete und Mangold, sie gehören zur gleichen Familie.  Hier wird in einem Jahr Mangold und im nächsten Jahr Rote Beete produziert, damit sich beide Pflanzen nicht mischen.

Letztes Jahr gab es jede Menge Kopfsalat und Lollo Rosso Saatgut und dieses Jahr ist es der Eissalat und der rote Romanansalat der Samen liefern soll.

Am besten ist es, wie in diesem Fall, dass man mehrere Pflanzen stehen lässt. Bei einigen dieser Romana-Pflanzen kam es durch die feuchte Witterung zu einem Botrytisbefall und es gab zumindest keinen Totalausfall.

Der Eissalat ist etwas spät dran und ich hoffe, dass ich zumindest ein paar Samen ernten kann.

Für mich ist es natürlich interessant, da der Eissalat neben dem Romana steht und ich hoffe mal, einen roten Eissalat zu bekommen. Das wäre doch mal was, aber eher unwahrscheinlich. Das Ergebnis sehe ich dann nächstes Jahr.

roter Romanansalat in Blüte
roter Romanansalat in Blüte
2014-08-14 17.48.15
Eissalat

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