Machs gut, kleiner Freund

Ruhe in Frieden

Cindy

1999 – 1. Februar 2012

Heute früh um 4.10 Uhr bist du heimgegangen. Menschen haben dich vergiftet und du hast tapfer 4 Wochen um dein Leben gekämpft. Gestern ging es dir noch sehr gut, aber am Abend hast du immer mehr aufgehört zu kämpfen. Heute um 4.10 Uhr war dann deine Leidenszeit für immer vorbei.

Du bist 1999 zu uns gebracht worden, nachdem Menschen dich mit ca. einem halben Jahr auf der Straße ausgesetzt hatten, nur weil du ein angeblicher Kampfhund warst.
In den folgenden fast 13 Jahren warst du uns ein treuer und kameradschaftlicher Freund. Bist mit unserem Sohn aufgewachsen, warst wie ein zweites Kind für uns. Wenn wir deinen Charakter beschreiben sollen, wo sollen wir da anfangen: temperamentvoll, total verschmust, anhänglich, treu, einfach der beste Hund (besser gesagt Freund) den man sich wünschen kann.
Du hast mit Frauchen Agility gemacht und dabei sogar mal einen Preis gewonnen. Dann hast du noch 5 Junge auf die Welt gebracht, die alle prächtig waren und denen es hoffentlich immer noch gut geht.
Und sogar verlassene Katzenbabys hast du fürsorglich groß gezogen.

Unser Schmerz ist momentan unwahrscheinlich groß und wir fragen uns, warum musstest du jetzt schon von uns gehen. Wir hätten bestimmt noch ein paar glückliche Jahre vor uns haben können.

Wir vermissen dich so sehr und du wirst immer in unserem Herzen einen großen Platz einnehmen.

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9 Kommentare

  1. Es ist ganz schlimm, einen tierischen Freund zu verlieren.
    Ich kann Euer Leid nachvollziehen. Cindy weckt in Euch soviele schöne Erlebnisse.

    Die Trauer um ein geliebtes Tier kann sehr intensiv sein und lange dauern. Ich wünsche Euch, dass Ihr diese Zeit gut übersteht.

    Ich habe Mitleid mit Euch.
    Lieben Gruß von Traudl

  2. Ach nein, das darf doch nicht wahr sein. Wieso vergiftet jemand euren Hund, solche Taten kann man nicht verstehen.

    Euch bleibt nur die Erinnerung an die gute Zeit.

    Bin sehr traurig, dass euch das widerfahren muss.

    R.I.P Cindy!

  3. Wir haben den Hof auf Leibrente gekauft und die entfernten Verwandten wohnen mit im Dorf. Die Nichte hat uns schon gedroht, dass wir hier nicht glücklich werden. Jetzt braucht man nicht viel überlegen, wer das gewesen sein könnte. Nur beweisen können wir es nicht. Sylvester wurden uns Kracher ins Heu geworfen. Es wurden auch schon Hühner geklaut.
    Wir haben nur Angst, dass sie irgendwann den Schafen was machen und wenn das auch nichts hilft, sind wir dran.

    Danke für euer Mitgefühl
    Lisa und Rolf

  4. So was ist wirklich sehr traurig und der Rest hört sich ja fast an wie im Krimi.
    Hoffe für euch, dass sich das alles wieder beruhigt und ins Lot kommt. Denkt an die schöne Zeit die ihr mit eurer Cindy hattet, das hilft veilleicht ein wenig!
    LG Birgit

  5. Das hört sich nicht nur an wie ein Krimi, das ist einer. Ich habe unsere ganzen Erlebnisse von diesen fast 4Jahren die wir hier sind, ein wenig zusammen gefasst und es ist soviel, dass ich mir ernsthaft überlege, es als Buch heraus zu geben. Das mit Cindy war bisher der Gipfel aller Kleinigkeiten die uns zugestoßen sind, wo ein normaler Mensch sagt, das gibt es doch nicht.
    Für uns ist es noch immer nicht real, das solche Boshaftigkeiten mit „Mord“ enden und zwar an Lebewesen, die unbeteiligt sind und nur dazu dienen, um uns Schmerzen zuzufügen.

  6. Ich weiß nicht, warum ich das erst jetzt lese, aber Ihr habt mein ganzes Mitgefühl. 🙁 Wie gemein Menschen sein können.

    Der Freund meiner Tochter hat auch einen Kampfhund, einen Pitbull, aber das ist auch eines der liebsten und nettesten Tiere die ich kenne. Er hat sich den geholt, weil ihn kein anderer haben wollte, weil er so klein und schwach war.

    Habt Ihr schon Anzeige erstattet? Das ist unbedingt nötig, Du weißt. Vielleicht hat die Polizei dann ja mal ein besonderes Auge drauf – es sei denn, die Dorfstruktur ist so gestaltet, dass ihr die neu dazugekommenen seid.

    Ich wünsche Euch Frieden.

    • Ein Kampfhund ist jeder Hund, wenn ihn der Mensch dazu macht.Auch ein Dackel kann beissen und wenn man einen Labrador zuschaut der eine Katze killt ist auch nicht schön.

      Der Tierarzt hat nach der Blutuntersuchung nachgefragt, ob der Hund Rattengift gefressen hat, weil die Blutwerte dem entsprechend ausschauen. Auf meine Frage hin, ob er das auch bestätigen kann, wenn ich zur Polizei gehe, meinte er nun plötzlich , es gäbe noch andere Krankheiten, die ein ähnliches Blutbild hervorrufen. Und schon habe ich keinen Beweis um es zur Anzeige zu bringen.
      Auf alle Fälle werden wir unsere Augen jetzt besser offen halten.

      Wir sind erst seit 2008 in diesem Dorf, aber bis auf 2 Familien werden wir von jedem akzeptiert und diese 2 Familien sind leider Verwandte von dem vorherigen Besitzer.

  7. Es tut mir leid und ich kann dies nachvollziehen, denn von meinem Mann der Tochter erging es vor kurzem ähnlich.
    Ich wünsche euch viel Kraft um diese Zeit zu überstehen.

    Lg Katrin

    • Mittlerweile haben wir einen neuen Hund, der uns über unsere Trauer hinweg geholfen hat. Es vergeht aber kein Tag, an den wir nicht an Cindy denken.
      Wir achten jetzt besonders gut auf unsere Emma, damit sie nichts verkehrtes frißt, nicht dass ihr so ergeht wir Cindy.

      Vielen Dank für dein Mitgefühl

      Liebe Grüße Lisa und Rolf

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