Selbstgemachtes Suppenpulver – ohne Chemie

Heute war zur Abwechslung mal kein Sonnenschein. 14 Tage ohne Unterbrechung schien bei uns die Sonne und der letzte Regentag war am 12. Oktober), sondern den ganzen Tag Nebel. Das mit dem Wetter weiß ich so genau, weil wir Wettertagebuch führen und bei schönem Wetter wird draußen gearbeitet.
Also hatte ich heute mal Zeit, mich in der Küche ausgiebig zu betätigen. Was damit endete, dass ich mich über das Suppengewürz hermachte.

So ziemlich alles aus unserem Garten, nur das Himalayasalz habe ich gekauft.
Das Gemüse putzten hat dabei am längsten gedauert, denn zwischendrin musste mal ein Finger verarztet werden:'( (was das Schreiben nicht gerade einfach macht)

geschnitten

Gemüse noch etwas kleinschneiden und dann ab durch den Fleischwolf. Da haben wir ein solch altes Teil, noch von meiner Oma und der geht nicht mit Strom, sondern mit reiner Muskelkraft (das gibt Muckis).

durchgedreht

2 Stunden später – geschafft und morgen habe ich bestimmt einen Muskelkater.
Das Salz wird noch darunter gemischt und fertig. Das Ganze kann man auch so wie es jetzt ist in ein Schraubglas geben, aber ich trockne es lieber.
So, jetzt muss das ganze noch ein paar Tage auf unserem Holzherd trocknen und fleißig wenden, bevor ich es noch etwas mahle, damit es ein Pulver wird.

So schaut das mal fertig aus

fertiges Suppenpulver

Jetzt reichen wir wieder bis zur nächsten Ernte und für ganz gute Freunde habe ich auch noch etwas übrig.
Wenn ich mir die Lebensmittelskandale der letzten Jahre betrachte, denke ich, dass wir auf dem richtigen Weg sind mit unserer Selbstversorgung.

Bis bald, Lisa und Rolf

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5 Kommentare

  1. Das ist prima. Ja, solche Suppen sind gesund. Keine Geschmacksverstärker und „natürliche“ Aromen (Sägespäne mit Chemie!). Und keine 3 g Trockenhuhnpulver dazu.

  2. Das arme Gemüse! Ich hätte es ja lieber eingemacht oder eingefroren …

    Ja nee, im Ernst – so ein Pülverchen ist ja wohl ganz was Feines! Die Zutaten hätte ich ja fast alle auch noch da …

  3. Na, dann auf in den Kampf.
    Da weißt dann wenigstens was drin ist.
    Du kannst ja ganz nach deinem Geschmack variieren.
    Ich habe zB. viel Knoblauch mit reingetan.

    Ist zwar viel Arbeit und eine Sauerei in der Küche aber du wirst es nicht bereuen.

  4. Eine geniale Idee, auch wenn es etwas Arbeit macht.

    So ein eigenes Suppengewürz hätte ich auch gerne, da werde ich wohl bis nächstes Jahr warten müssen.

    • Ja, mußt Du unbedingt versuchen.
      Ist ein Riesenunterschied, ob man das Suppengewürz in irgendeinem Discounter kauft oder ob man es selbst macht.
      Alleine der Geruch (Geschmack) riecht nach Suppe. Wir lieben den Geruch. Ist zwar etwas langwierig, man muß es oft wenden (besonders am Ofen) aber glaub mir, es lohnt sich wirklich.
      Vor allem ist es jetzt fertig pulversisiert und in Gläsern verschlossen. Reicht jetzt bestimmt bis zum Sommer.
      Ich freu mich jetzt schon auf die herzhaften Suppen, nach einem kalten Winterarbeitstag.
      Lg Rolf und Lisa

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